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Freitag, 4. November 2005
Unser Mittelstand - aktuell durchleuchtet
Die neuen Ergebnisse von Deutschlands größter Mittelstandsbefragung (MIND) liegen vor.
Wichtige Ergebnisse:
Deutsche Mittelständler blicken überwiegend optimistisch in die Zukunft: sie schätzen die Lage ihres Unternehmens deutlich positiver ein als die Entwicklung ihrer Branche oder der Gesamtwirtschaft.
Auch der Strukturwandel setzt sich weiter fort: mittlerweile sind 48,9% aller KMU im Dienstleistungssektor tätig.
Die Zahl der Unternehmerinnen steigt: jeder vierte Chef im Mittelstand ist inzwischen weiblich. Auf ganz Deutschland hochgerechnet macht die Zahl der weiblichen Entscheider damit knapp eine halbe Million aus.
Der Mittelstand und seine Investitionen: im letzten Jahr wurden im Mittelstand knapp 90 Milliarden Euro investiert. Zwei Drittel der Unternehmen benötigten zur Finanzierung ihrer Investitionen Fremdkapital. Für 61,4% der Befragten stellt der Kredit eine nach wie vor unverzichtbare bzw. sehr wichtige Grundlage zur Finanzierung von Investitionen dar.
Staatliche Fördermittel gewinnen an Bedeutung: fast ein Drittel aller Befragten hat Erfahrungen mit Subventionen. Mit insgesamt 380.000 geförderten Unternehmen ist der Anteil deutlich höher als in der Vergangenheit (2001: 24,9%).
In Sachen E-Commerce: bei den Mittelständlern, die online präsent sind, machen 39,6% gar keine Geschäfte über das Internet. Ein weiteres Drittel führt einen Umsatzanteil von unter 10% auf den Webauftritt zurück. Verglichen mit der ersten MIND-Studie (1999) hat sich die Zahl der E-Commerce-Abstinenzler fast verdoppelt! Trotz dieses Wermutstropfens ist die Stimmung im Mittelstand besser als gemeinhin angenommen: 26,9% erwarten steigende Umsätze für 2005.
Fazit des berichtenden IfM: deutsche Mittelständler sind zuversichtlicher als noch vor zwei Jahren. Auch bestätigt sich der Trend, dass immer mehr Frauen im Mittelstand das Ruder in die Hand nehmen. Warum es noch nicht mehr sind, darüber streiten die Geschlechter: jede zweite glaubt, dass Männer ihre Unternehmerin zu wenig unterstützen - aber nur jeder dritte Mann teilt diese Ansicht.
Unser Link führt Sie zum Download der kompletten Studie.
Freitag, 4. November 2005
Hausaufgaben für Unternehmer vom IfM
Wie das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) berichtet, steckt der Mittelstand in Sachen betriebliche Weiterbildung zum Teil noch in den Kinderschuhen:
die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitarbeiter an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen teilnimmt, ist in Großunternehmen deutlich höher.
Erfreulich: wenn KMU allerdings konsequent Weiterbildung
betreiben, kommen auch mehr Mitarbeiter in diesen Genuss. Betrachtet man die Weiterbildungsaktivitäten genauer, fällt auf, dass große Unternehmen zwar mehr formelle Weiterbildung anbieten - dass jedoch im Rahmen der informellen Weiterbildung (= arbeitsplatznahes Lernen) kaum Betriebsgrößenunterschiede bestehen. Ursache hierfür sind Kosten-Nutzen-Überlegungen. Meist müssen formelle Weiterbildungsmaßnahmen extern eingekauft werden. Auch weisen KMU seltener eine professionalisierte Personal- und Weiterbildungspolitik auf, so dass letzlich höhere Informationskosten entstehen.
Vergleicht man innovative KMU, die ihren Fachkräftebedarf vollständig decken können, mit denen, die einen Fachkräftemangel aufweisen, ergibt sich: innovative Unternehmen weisen eine Personalpolitik auf, die sich mit der von Großunternehmen messen lassen kann. Dies erhöht auch deren Attraktivität als Arbeitgeber. Dieser positive Effekt ist unabhängig von der Betriebsgröße.
Fazit: im Mittelstand gibt es in Bezug auf Weiterbildung großen Nachholbedarf. Jedoch - und das ist die gute Nachricht -, können durch Ausweitung der Weiterbildung und deren Professionalisierung nicht nur die vorhandenen Mitarbeiter besser qualifiziert werden - auch die Attraktivität des Unternehmens für Fachkräfte nimmt deutlich zu.
Unser Link zeigt Ihnen die Grafiken zum IfM-Vortrag.
Donnerstag, 3. November 2005
Der konkrete Erfolg einer Vision
Strategische Unternehmensführung und das Vorhandensein einer Vision gehören für viele Führungskräfte zusammen.
Wer dafür einen Beleg sucht, wird in Dresden fündig.
Die Überschrift dieses Absatzes führt Sie zur Fotostrecke der FTD - damit Sie sich von dem überzeugen können, was viele zu Beginn für unmöglich gehalten haben...
